Mercedes integriert Augmented Reality in Connected Cars

Die Markteinführung der neuen A-Klasse (W177) geht mit zahlreichen Innovationen im Bereich der Connected-Car-Services einher. Im Fahrzeug kommt das neue Infotainmentsystem MBUX zum Einsatz (connected-cars.net berichtete). MBUX unterstützt beispielsweise die Car-to-X-Kommunikation und verfügt über eine neuentwickelte, intelligente Sprachsteuerung. Darüber hinaus integrierte Mercedes-Benz erstmalig einen digitalen Dienst basierend auf Augmented Reality.

„Augmented Reality“ bedeutet ins Deutsche übersetzt „erweiterte Realität“. Die vom Nutzer wahrgenommene Realität wird softwaregestützt erweitert. In den Connected Cars von Mercedes-Benz steht künftig der Sercvice MBUX Augmented Reality zur Verfügung. Der digitale Dienst erweitert die Navigation um nützliche Informationen. Das Prinzip: Eine Frontkamera zeichnet die Realität vor dem Fahrzeug auf und überträgt das Bild an das Infotainmentsystem. Mit Hilfe von Augmented Reality blendet das Infotainmentsystem daraufhin zusätzliche Hinweise für den Fahrer ein. Beispielsweise ergänzt der Service die zu sehenden Gebäude um die zugehörige Hausnummer, zeigt die Straßennamen an oder integriert die Routenführung in das reale Bild. Dadurch ergibt sich während der Navigation zu einem gewünschten Ziel mit MBUX Augmented Reality ein echter Mehrwert für den Fahrer.

Im zugehörigen Geschäftsmodell von Mercedes me connect ergibt sich für den Automobilhersteller die Möglichkeit, den Service separat zu vermarkten. Während der Konfiguration der neuen A-Klasse steht der digitale Dienst Augmented Reality als kostenpflichtige Sonderausstattung für 297,50 Euro zur Verfügung. Dessen Auswahl setzt allerdings voraus, dass sich der Kunde zuvor für das „Navigation Premium-Paket“ (3.016,65 Euro) entscheidet.