Car-to-X-Lösung von Mercedes me connect ausgezeichnet

 

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentierten in der letzten Woche die Unternehmen aus der Automobilindustrie ihre Neuheiten. Die vom Verband der Automobilindustrie (VDA) ausgerichtete Messe gilt als eine der größten und wichtigsten Veranstaltungen dieser Art weltweit. Regelmäßig sorgen die Fahrzeughersteller mit der Präsentation ihrer neuen Modelle für Aufsehen. Als besonderes Highlight gilt beispielsweise die Vorstellung des Mercedes-AMG Procjet ONE: Das Hypercar bringt einen Formel-1-Motor mit mehr als 1.000 PS auf die Straße.

Die Ausstellungen der IAA beschränken sich nicht auf Modellneuheiten. Auch im Hinblick auf die Thematik der Connected Cars lohnte sich ein Blick nach Frankfurt. Automobilhersteller, Zulieferer und weitere Akteure zeigten ihre Fortschritte und Neuheiten auf dem Feld der vernetzten Fahrzeuge. Diesbezüglich gilt es den carIT Kongress hervorzuheben, der am am 20. September stattfand. Im Zuge der Veranstaltung wurde bereits zum dritten Mal der Connected-Car-Innovation Award verliehen. Die Fachjury prämierte die Car-to-X-Kommunikation von Mercedes me connect, die in der E-Klasse erstmalig serienmäßig zum Einsatz kam, mit der Auszeichnung.

Insgesamt wurden vier unterschiedliche Innovationen aus dem Connected-Car-Gebiet für den Award nominiert. Alle vier Kandidaten stammten von den beiden Unternehmen Daimler und Tesla. Die Auswahl erfogte auf Basis der Innovationsdatenbank des Center of Automotive Management. Die prämierte Lösung für die Car-to-X-Kommunikation sammelt und aggregiert Werte der Sensorik von den vernetzten Fahrzeugen. Informationen zu identifizierten Gefahrenstellen werden an nachfolgende Automobile, welche die Lösung unterstützen, weitergegeben. Das erlaubt es, den Fahrer frühzeitig zu warnen – bevor sich die Gefahrensituation in seinem direkten Sichtfeld befindet. Generell verdeutlicht die Car-to-X-Lösung, welchen Beitrag die Connected Cars zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten. Daimler kooperiert diesbezüglich auch mit Audi und BMW (connected-cars.net berichtete). Mit OEM-übergreifenden Kooperationen steigt der Nutzen derartiger Connected-Car-Services, da somit mehr Fahrzeuge relevante Daten liefern.

Neben der Car-to-X-Kommunikation war auch der Remote Park-Assistent von Mercedes me connect ein Kandidat auf den Connected-Car-Innovation-Award. Die anderen beiden Nominierungen – ein Autopilot und ein aktiver Notbrems-Asssistent vor dem Stauende – stammen von Tesla.

 


 

Quelle: http://www.car-it.com/daimler-erhaelt-cci-award-2017/id-0052772

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  1. Pingback: OEMs kooperieren bei der Car-to-X-Kommunikation – Connected-Cars.net

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