Opel stellt OnStar 2020 ein

Digitale Innovationen im vernetzten Fahrzeug verändern das Produktverständnis eines Automobils. Das Connected Car stellt ein hybrides Produkt aus Hardware, Software und Konnektivität dar. Mit neuen, innovativen digitalen Diensten bietet sich den Automobilherstellern die Möglichkeit, ein Fahrzeug auch nach dem Verkauf weiterzuentwickeln. Allerdings stellt bei neuen Connected-Car-Services die Kompabilität mit den bereits am Markt verfügbaren Modellen eine Herausforderung dar. Mitunter stehen neue Services lediglich für neue Baureihen mit der aktuellsten Generation der Telematiklösungen zur Verfügung. Die Konsequenz: Besitzer von Fahrzeugen mit veralteter Hardware erhalten keinen Zugang zu den Innovationen.

 

Kunden von Opel müssen für 2020 sogar das Ende der derzeitigen Connected-Car-Lösung hinnehmen. Aktuell nutzen die Opel-Modelle das von General Motors entwickelte System „OnStar“. Nach dem Verkauf der Marke an das französische Unternehmen PSA kündigte der Hersteller an, in zwei Jahren OnStar einzustellen. Als Ersatz dient das neue System „Opel Connect“, welches der Hersteller ab 2019 in seinen Neuentwicklungen ausliefert. Seine Premiere feiert Opel Connect im neuen Corsa. Bei den bereits verfügbaren Modellen gehört weiterhin OnStar zur erhältlichen Ausstattung. Für die Sonderausstattung verlangt das Unternehmen 490 Euro. Allerdings gehen die zugehörigen Connected-Car-Services offline, wenn Opel die Dienste zum 31. Dezember 2020 einstellt. Sämtliche Dienste funktionieren nicht mehr. Das gilt sogar für den automatischen Notruf (eCall). Es besteht keine Möglichkeit, Fahrzeuge mit OnStar auf das neue System umzurüsten.

 


 

Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Connected-Car-Opel-OnStar-Ende-2020-Abschaltung-10908178.html