InScore: Mercedes me connect führt „pay how you drive“-Versicherung ein

 

Connected Cars generieren eine Vielfalt an unterschiedlichsten Daten. Die Analyse dieser Daten bildet wiederum die Basis verschiedener Services. Am Beispiel der Car-to-X-Kommunikation zeigt sich, wie aggregierte Sensorik-Werte einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten. Auch externe Akteure besitzen ein großes Interesse an den Daten der vernetzten Fahrzeuge. Das trifft beispielsweise auf Versicherungen zu. Bereits seit einiger Zeit existiert die Idee von „pay how you drive“Versicherungstarifen (kurz PHYD). Hierbei melden die Connected Cars Werte an das Versicherungsunternehmen, die Aufschluss über den Fahrstil des Versicherten geben. Je vorsichtiger die versicherte Person fährt, desto günstiger fallen die zu zahlenden Prämien aus.

 

Die Daimler AG integriert in das Connected-Car-Angebot von Mercedes me connect ab sofort erstmalig einen PHYD-Service. Die Telematik-Autoversicherung trägt den Namen „InScore“ und wird in Kooperation mit der HDI Versicherung AG realisiert. „InScore“ steht zunächst lediglich für die neue E-Klasse (Baureihe W213) verfügbar. Daimler plant allerdings die sukzessive Ausweitung des Angebots auf weitere Baureihen. Aktiviert der Nutzer die Datenauswertung für sein Fahrzeug, gibt er über das integrierte Kommunikationsmodul relevante Daten frei. Die Daten beziehen sich auf das Fahrverhalten, der Häufigkeit von Fahrten während „Rush Hour“-Zeiten und der Anteil von „Risko“-Fahrten am Wochenende. Anhand der Parameter bildet Mercedes me connect einen gewichteten „Driver Score“, der an die HDI Versicherung weitergeleitet wird. Der Gesamtwert entscheidet über die zu zahlende Prämie. Daimler verspricht einen Nachlass von bis zu 20 Prozent auf die reguläre Versicherungsprämie. Der Kunde besitzt die Möglichkeit, über das Webportal von Mercedes me connect den aktuellen „Driver Score“ und die zugehörigen Werte zum Fahrverhalten einzusehen.

 

Quelle: Service-Beschreibung im Mercedes me connect Portal