Mercedes me connect: neues Erlösmodell bei Connected-Car-Services

 

Mit der Einführung der neuen A-Klasse (W177) ergeben sich in puncto Connectivity einige Neuerungen. Zu den Highlights gehört das innovative Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience). Die Neuentwicklung überzeugt mit Widescreen-Display, Touch-Funktionalität und eigener Sprachsteuerung. Außerdem kommt erstmals künstliche Intelligenz in den Connected Cars mit dem Stern zum Einsatz (connected-cars.net berichtete). Unklar blieb bislang allerdings, inwiefern sich dadurch bei Mercedes me connect das Geschäftsmodell der vernetzten Automobile verändert. Die exakten Preise sind bis dato weiterhin unbekannt. Wie die Daimler AG jedoch in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird bei der kommenden A-Klasse ein neues Erlösmodell verfolgt.

 

Demnach fasst Mercedes-Benz bei der neuen A-Klasse die Connected-Car-Services zu verschiedenen Paketen zusammen. Die Dienste der Connected-Car-Plattform Mercedes me connect verteilen sich auf drei verschiedene Ausstattungspakete, die dem Käufer optional zur Auswahl stehen:

  • Konnektivitäts-Paket Navigation
  • Konnektivitäts-Paket Navigation & Komfort
  • Konnektivitäts-Paket Smartphone

 

Das Navigations-Paket beinhaltet neben LiveTraffic insbesondere die Car-to-X-Kommunikation sowie drathlose Kartenupdates (Over the Air) als Highlights. Außerdem stehen Parkplatzinformationen oder Tankstellenpreise zur Verfügung. Mit dem Paket Navigation und Komfort erhält der Kunde zusätzlich den Concierge-Service und Bürofunktionalitäten im vernetzten Automobil (In-Car Office).

Das Smartphone-Paket umfasst die Smartphone-Integration via Apple CarPlay oder Android Auto. Ferner gehören dazu die beiden Dienstekategorien Fahrzeug-Monitoring und Fahrzeug-Setup. Die Kategorie Fahrzeug-Setup enthält Remote-Services wie die Fernabfrage des Fahrzeugstatus oder die Türschließung und -entriegelung. Das Fahrzeug-Monitoring informiert in der App oder im Webportal über den Standort des geparkten Mercedes und erlaubt die Ortung beziehungsweise die geografische Fahrzeugüberwachung.

 


 

Quelle: Pressemitteilung Daimler AG